© Zoll / Christiane Ullrich
Der Zoll hat Ende November 2025 am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) einen größeren Erfolg gegen Zigarettenschmuggel erzielt. Bei Kontrollen zweier Reisender stellten Beamte knapp 80.000 Schmuggelzigaretten sicher.
Ende November 2025 kontrollierten Zollbeamte am Flughafen BER das Gepäck zweier Männer aus Griechenland und Polen. Dabei entdeckten sie fast 80.000 Schmuggelzigaretten, die in mehreren Koffern transportiert wurden. Damit verhinderten die Beamten einen Steuerschaden von über 18.000 Euro. Das Zollfahndungsamt Berlin Brandenburg übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten Steuerhinterziehung.
Schmuggelzigaretten im Gepäck aus Athen
Am 29. November baten Zöllner einen aus Athen eingereisten Reisenden zur Kontrolle. Auf Nachfrage erklärte er, Kinderkleidung mitzuführen. Beim Öffnen der Koffer fanden die Beamten jedoch ausschließlich Zigaretten. Die anschließende Zählung ergab 40.000 Schmuggelzigaretten.
Zigarettenschmuggel über Warschau
Einen Tag später fiel ein weiterer Reisender aus Warschau auf. Er nahm auf seinen Namen etikettiertes Gepäck vom Band und stellte es anschließend bei „Lost and Found“ ab. Danach passierte er den grünen Ausgang ohne Koffer. Bei der Kontrolle gaben die Beamten die Gepäckstücke frei und entdeckten darin 38.000 Zigaretten. Der Mann erklärte, die Koffer seien für einen Freund bestimmt gewesen und der Inhalt sei ihm nicht bekannt .
Ermittlungen wegen Zigarettenschmuggel
Gegen beide Reisenden leitete der Zoll Steuerstrafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung ein. Die weiteren Ermittlungen führt nun das Zollfahndungsamt Berlin Brandenburg. Mit dem Zugriff am BER unterband der Zoll erneut den organisierten Zigarettenschmuggel über den Luftverkehr.